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Jahresauftakt-KiGo 10-14 in Bad Godesberg

 

Am Sonntag, den 15.01.2012 trafen sich die Kinder des Bezirkes,

deren Lehrkräfte und einige Eltern beim KiGo-Auftaktgottesdienst in der Gemeinde Bad Godesberg.
Als Grundlage zum Gottesdienst diente das Bibelwort Philipper 2, 4
„…ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient“, und er stand unter dem Motto: „Füreinander da sein“
Eingangslied war Nr. 72: „Die Spur der Hoffnung sehen“.
Um den Gottesdienstteilnehmern ein Beispiel aufzuzeigen, mit dem Fazit: „Es kommt auf jeden an“, kam die nachfolgende Geschichte zum Vortrag: Eine Erzählung aus dem alten China berichtet von einem jungen Paar, das sein Hochzeitsfest feiern wollte. Dazu luden sie – wie es sich gehörte – alle Dorfbewohner ein. Weil sie nun aber nur wenig hatten, baten sie vorab ihre Gäste, dass jeder eine Flasche Wein mitbringen möge. Am Eingang ihres kleinen Häuschens würde ein großes Fass stehen, in das jeder ankommende Gast seinen Wein gießen könnte. So würden sich alle freuen können.
Als der große Tag gekommen war, kamen die Gäste in großer Zahl. Und als das Fest eröffnet wurde, wurde jedem Gast ein volles Glas des Weins angeboten, der aus dem Fass vor der Tür geschöpft worden war. Doch schon bald musste jeder feststellen, dass in dem besagten Fass sich nur Wasser befand. Jeder begann sich zu schämen, als ihm klar wurde, dass er genauso wie alle anderen gedacht hatte: „Die eine Flasche Wasser, die ich ins Fass gieße, die wird keiner schmecken!“ Nun aber war offensichtlich, dass jeder auf Kosten der anderen hatte feiern wollen.
Wie man das „Füreinander da sein“ umsetzen kann, wurde dann an einigen Beispielen aus der Heiligen Schrift erklärt:
- Abraham und Abimelech schlossen miteinander einen Bund (1. Mose 21,27)
Wir wollen in der Gemeinde miteinander einen Bund schließen, füreinander da zu sein, uns zu helfen und zu dienen.
- In Makkabäer heißt es, dass die Gemeinde zusammenkam, um zum Kampf bereit zu sein und miteinander zu beten (vgl. 1. Makkabäer 3,44). Es ist ein wichtiger Hinweis, auch das Gebet in der Gemeinde zu pflegen. Bekanntlich heißt es, dass, nachdem Petrus und Johannes vom Hohen Rat zurückkamen, die Gemeinde betete und sich die Stätte bewegte (vgl. Apostelgeschichte 4,31)
Wir wollen füreinander im Gebet eintreten und erleben, dass sich beim innigen Gebet Herz und Seele bewegen.
- Von den Jüngern wird berichtet, dass sie miteinander verhandelten, wer der Größte sei.
Es können schon einmal Differenzen und Zwistigkeiten untereinander auftreten. Dann gilt es, sich auf Jesus Christus zu beziehen, versöhnungsbereit sein und sich in Liebe und Demut zu dienen.
Lasst uns
- liebevoll aufeinander zugehen,
- liebevoll miteinander umgehen,
- liebevoll füreinander da sein.

Der Gottesdienst wurde von den Liedern Sme 101 „Dienet einander“, Sme 57 „Aus Gottes guten Händen“ , Sme 75 „Gott ist die Liebe“ und „Danke für diesen guten Morgen“ umrahmt, die zum Teil mit Orgel/Querflöte bzw. Quer-/Altflöte begleitet wurden.

Beeindruckend war das Abschlussgebet, in dem auch die vor dem Gottesdienst aufgeschriebenen Bitten der Kinder zur Sprache kamen. Dabei reichte jeder seinem Nachbarn/ seiner Nachbarin die Hand, und so entstand eine lange Kette mit einer intensiven Verbindung zum am Altar gesprochenen Gebet.
Nach dem Gottesdienst konnte jeder sich beim gemeinsamen Zusammensein austauschen und mit Kaffee, einem Schokoladenbrunnen und diversen Snacks für den Heimweg stärken.

 

15. Januar 2012
Text: Semone Krueger / Di Rutz

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