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Bischofs-Gottesdienst und Rubinhochzeit in Euskirchen

 

Am Sonntag, den 14.07.2019 war unsere Gemeinde zum Gottesdienst mit Bischof Rainer Sommer in die Nachbargemeinde Euskirchen eingeladen. Dies war nötig, da unsere kleine Kirche nicht alle erwarteten Gäste hätte fassen können.

In diesem Gottesdienst erhielten unser Vorsteher, Priester Ehrenfried Wiernicki und seine Frau Cornelia aus der Hand unseres Bischofs den Segen zu Ihrer Rubinhochzeit. Unser Bischof diente uns mit dem Wort aus Apostelgeschichte 2, Vers 37: "Als sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?" 

Bischof Sommer ging auf das Lied "Der Herr ist mein Hirte, mir mangelt nichts mehr" ein, das der Chor zu Beginn des Gottesdienstes vorgetragen hatte. Er wies darauf hin, welche wunderbare Gewissheit es sei, dass wir in unserem himmlischen Vater diesen Hirten haben, der uns immer gibt, was wir benötigen, der uns immer auf grüne Weide und  - wie es im zweiten Vers heißt - zum frischen Wasser führt und dass wir - so heißt es in der dritten Strophe - kein Unglück fürchten müssen, weil er immer bei uns ist. 

Dieses Bild übertrug der Bischof auch auf das Rubinhochzeitspaar, die ihr gesamtes gemeinsames Leben auf dieses Vertrauen in den Herrn ausgerichtet hätten und daher an seiner Hand bewahrt blieben und reichen Segen empfangen haben.

Danach führte der Bischof mit Hinblick auf die Frage, die in dem Textwort zum Gottesdienst gestellt wurde aus, dass Petrus den Fragestellern antwortete, sie sollten Buße tun und sich taufen lassen auf den Namen Jesu Christi und den Heiligen Geist empfangen. An diesem Tag folgten dem Rat des Apostels Petrus 3000 Menschen. Ihnen galt die Verheißung auf die Petrus hinwies, sie wurden zur Gemeinde hinzugefügt und errettet. Sie warten gemeinsam mit allen, die Jesus Christus in seinen Aposteln annahmen und mit denen, die dies auch heute noch tun, auf die Wiederkunft des Herrn.

Nach dem Vortrag des Chorliedes "Der Heiland sorgt für Dich", das unsere Geschwister seit langer Zeit in ihrem Leben begleitet, wandte sich auch Bezirksevangelist Prüfert an die Gemeinde. Auch er wies noch einmal darauf darauf hin, wie der Herr für uns jederzeit sorgt und uns, wie der Chor es sang, "... an seiner Hand sicher zum himmlischen Land..." führt. Bezirksevangelist Prüfert führte aus, dass auch diese göttliche Führung Teil der durch den Bischof angesprochenen Verheißung der Errettung sei, die Petrus damals den Menschen übermittelte.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem von den beiden gewünschten Chorlied "Gott ist die Liebe" bat der Bischof das Jubelpaar vor den Altar und verlas einen Brief, den er den beiden persönlich zu ihrem Hochzeitsjubiläum geschrieben hat. Er erwähnte, dass das Wort, das sie zu ihrer Hochzeit im Jahr 1979 erhielten "Ich und mein Haus wollen dem Herrn dienen" (Josua 24, Vers 15) durch Ehrenfried und Cornelia wirklich erfüllt wurde. Sie beide haben bis heute dem Herrn gedient. Sie haben immer - egal was auch in ihrem Leben geschah, sei es Freude oder Trauriges - den Herrn an die erste Stelle gestellt und sich dienend unter seinen Willen gestellt. Zu ihrem Jubiläum gab er Ihnen das Wort aus Jeremia 29, 11 "Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. ", das er jedoch für die beiden leicht abwandelte: "Gott denkt an euch - er hat Gedanken des Friedens mit euch - er schenkt euch Zukunft und Hoffnung!"

 

14. Juli 2019
Text: F.H.
Fotos: J.S.

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