Das Erntedankfest gehört zu den ältesten Festen, die die Menschen feiern. Traditionell danken die Menschen Gott am Ende der Erntezeit dafür, dass er die Früchte, das Gemüse und das Getreide hat gedeihen lassen.
Das Erntedankfest wird in Deutschland in der Regel am ersten Sonntag im Oktober gefeiert. Die Christen danken Gott mit dem Erntedankfest für die Schöpfung. Sie zeigen damit auch, dass sie sich ihrer Abhängigkeit von der Natur bewusst sind.
Auch die Neuapostolischen Christen im Bezirk Bonn haben diesen Tag zum Anlass genommen Gott zu Danken. Die Festgottesdienste in den Gemeinden standen unter dem Bibeltext aus 2. Korinther 9, 8: "Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk".
Eine Kernbotschaft des Gottesdienstes war, dass Dankbarkeit und Wertschätzung der Schöpfung Gottes notwendig ist, um eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen. Die Folge von Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber den Gaben Gottes soll die Bereitschaft zum Teilen, zum Geben und zur Nächstenliebe sein. Jede gute Tat eines Christen ist wie ein gesäter Samen, der Gutes im Nächsten hervorbringt und zu einem Segen für alle wird.
Aus diesem Grund fanden verschiedene Aktionen in den Gemeinden statt um Unterstützung in den Kommunen und der Nachbarschaft anzubieten. In der Gemeinde Much fand als Beispiel eine Sammlung für die dortige Tafel statt.
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