Am Mittwoch, den 10. Januar 2024 besuchte Bezirksapostel Storck die Gemeinde Troisdorf. Zu diesem Gottesdienst waren die Gemeinden Eitorf und Much eingeladen. Alle anderen Gemeinden im Bezirk Bonn waren per IPTV angeschlossen.
Der Leiter der Gebietskirche Westdeutschland verwendete für den Gottesdienst den Bibeltext aus Matthäus 2, 10+11: „Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und sahen das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“
Anbetung
„Das Jahresmotto ist griffig“, so der Bezirksapostel und er wolle jetzt nicht alles aus den Neujahrsgottesdiensten wiederholen. Ein bisschen dürfte man sich dann aber schon mit dem Jahresmotto 2024 beschäftigen: „Beten wirkt“.
Es geht nicht darum 24 Stunden am Tag zu beten, es geht um die Struktur und die Intensität des Gebets: Anbetung, Dank, Bitte und Fürbitte. Diese Punkte werden wohl nicht immer gleichermaßen in einem Gebet berücksichtigt. Es ist sinnvoll Schwerpunkte zu setzen.
Anbetung soll und darf so ein Schwerpunkt sein. Das Eingangslied: „Allein Gott in der Höh sei Ehr, ist eine einzige Anbetung Gottes. „Ganz unbegrenzt ist deine Macht, haben wir in der 3. Strophe gesungen“, so Storck. Allmächtig, allwissend kann man sich als Mensch vielleicht noch vorstellen, bei Allgegenwärtig wird es dann schon schwieriger. Er, Gott, ist Wahrheit: Wort und Tag sind eins. Das ist der mit dem wir es zu tun haben, er ist Schöpfer wir sind seine Geschöpfe und wir wollen ihn nicht auf unsere menschliche Ebene herunterziehen.
Die Anbetung geht aber noch weiter. Der Chor hat von der grenzenlosen Liebe Gottes gesungen. Gott nimmt uns immer wieder an, egal wie wir sind. Wir dürfen das Prophetenwort, das Gottes Güte jeden Morgen neu ist, auf uns beziehen.
Diese grenzenlose Liebe gilt jedem seiner Geschöpfe. So wie sie mir gilt, so gilt sie jedem anderen auch, nicht nur denen die ich mag oder die ich liebe, sondern jedem! Einfach grenzenlos, das ist Anbetung Gottes.
Erscheinung
Wir feiern in diesen Tagen das Erscheinungsfest: „Heilige Drei Könige“. Die Weisen aus dem Morgenland stammten nicht aus dem Volk Israel. Sie waren Heiden, aber interpretierten die Erscheinung, die sie hatten, richtig. Jesus, Gottes Liebe, möchte allen Menschen zu allen Zeiten helfen.
Die Erkenntnis das Jesus Christus der Erlöser und Heiland ist, ist ein Geschenk Gottes. Lasst uns dafür beten, dass wir diese Erkenntnis haben und bewahren.
In seinem Predigtbeitrag gab Apostel Otten den Hinweis, dass wir die Augen aufheben müssen, um neue Dinge zu erkennen. Wenn man nach unten auf dem Boden schaut, sieht man nur Staub oder ein paar Steine. Im Blick nach oben und nach vorne kann Neues entstehen.
Bischof Ralf Flore hat die Gemeinde anschließend auf die Feier des Heiligen Abendmahls vorbereitet. Der Bezirksapostel beendete den Gottesdienst danach mit Gebet und Segen.
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