Am Sonntag, den 16. März 2025 waren die Kinder im Alter von 10-14 Jahren zum Gottesdienst nach Bonn eingeladen. In dem Gottesdienst wurden die diesjährigen Konfirmanden aus dem Kreis verabschiedet.
Priester Thorsten Langguth hat dem Gottesdienst mit dem Textwort aus Johannes 15 Vers 14 gehalten „Ihr seid meine Freunde“
Der Geistliche erzählte den Teilnehmern zu Beginn eine Geschichte: „Stellt Euch vor, ihr spielt Fußball und es wird ein Mannschaftskapitän gebraucht. Ihr glaubt, ihr seid der am besten geeignete Spieler, aber der Trainer wählt einen anderen. Einen der schlechter spielt, am Rande steht und sich nicht so gut ausdrücken kann. Wie fühlt ihr Euch dann?“
Von solch einer Situation wird in der Bibel berichtet. Der rechtmäßige Nachfolger von König Saul war Jonathan. Gott erwählte aber einen anderen. David wurde zum König gesalbt. Und trotzdem war Jonathan nicht eifersüchtig, sondern blieb mit David befreundet. (Sam.18)
Wie Freunde sich verhalten
Was Freunde tun, zeigt auch das Beispiel aus dem Markusevangelium. Es berichtet von 5 Freuden wovon einer gelähmt war. Dieser hatte keine Möglichkeit zu Jesu zu kommen. Darum gingen die anderen 4 Freunde hin und deckten das Dach eines Hauses ab, damit sie ihren gelähmten Freund zu Jesus herunterlassen konnten und er ihn heilte.
Priester Langguth erzählte den Kindern von einem Erleben in einem Freizeitpark, den er mit zwei Freunden besuchte. Es gab einen Störfall und alle sollten das Fahrgeschäft verlassen, nur sein Bügel öffnete sich nicht. Alle verließen das Fahrgeschäft - seine beiden Freunde nicht. Die blieben bei ihm und sagten, ohne dich gehen wir hier nicht raus. Das sind echte Freunde!
Einen echten Freund haben wir als Christen in Jesus. Er ist immer für uns da. Er tritt in Fürbitte für uns bei seinem Vater ein und hilft uns, wenn wir Hilfe brauchen.
Tina Nagel bat die Kinder aufzuschreiben, was Freunde machen oder nicht machen. In einer weiteren Runde durfte sich jedes Kind aus vorbereiteten Sprüchen über die Freundschaft einen Spruch heraussuchen der zeigt, was für sie oder ihn Freundschaft bedeutet.
Priester Thorsten Schönleiter erwähnte im Mitdienen, dass es heutzutage ganz einfach ist bei den sozialen Medien wie Tiktok, Facebook oder Instagram neue Freunde zu seinem Account hinzuzufügen. Ein Klick und schon hat man einen neuen Freund - einen „scheinbaren“ Freund.
Wahre Freunde sind was anderes. Jesus ist für uns gestorben. Damit wir die Sünden vergeben bekommen können. Priester Langguth versicherte, mit echten Freunden geht man durch gute und schlechte Zeiten. Man hält einfach zusammen und steht auch füreinander ein.
Verabschiedung der Konfrmanden
Am Ende des Gottesdienstes wurden die diesjährigen Konfirmanden mit einer gelben Rose (Zeichen für Freundschaft) und dem Lied „Irischer Segenwunsch“ aus dem Kinderkreis verabschiedet. Die Konfirmationen 2025 finden im Mai statt. Danach gehören die Konfirmanden zum Kreis der Jugend.
Jeder Teilnehmende des Kindergottesdienstes bekam als Erinnerung an die Freundschaft mit Jesus ein Freundschaftsarmband mit dem Unendlichkeitszeichen geschenkt.
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