Apostel Franz-Willhelm Otten besuchte am 30. April 2025 die Gemeinde Euskirchen, um gemeinsam den Gottesdienst zu feiern.
Euskirchen. Grundlage des Gottesdienstes war die Bibelstelle aus Johannes 20, 17+18: „Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.“
Apostel Otten führte aus, dass zwar die ersten 3 Evangelien vergleichbar wären und sich in Nuancen unterschieden aber das Evangelium des Johannes ganz anders aufgebaut sei.
Das Wesentliche sei aber in allen enthalten: Jesus als Gottessohn geht als Mensch über die Erde, gibt sein Leben, aufersteht von den Toten.
Diese Auferstehung ist nicht Rückkehr in alte Verbindungen, sondern Durchbruch in ein neues Leben mit Gott.
Jesus hat bewiesen, dass er als Mensch die Sünde besiegen konnte – die Auferstehung bestätigt seine Lehre als Wahrheit. Jesus zeigt in seiner Lehre das wahre Bild Gottes: seine unendliche Liebe zu den Menschen, wie er Jesus geliebt hat (Textwort: zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott).
Jesus im Auferstehungsleib wird nicht erkannt in dem Sichtbaren, aber an seinem Wort, seiner Stimme wird er erkannt (spricht Jesus zu ihr: Maria!).
Wenn wir an die Auferstehung glauben, dann bewirkt das eine Veränderung in unserem Leben: Das Böse ist besiegt – daraus entsteht Mut, Zuversicht und das Wissen, auf ewig zu Jesus zu kommen, um Gemeinschaft zu haben.
Apostel Otten zitierte aus Hebräer 2, 11: Denn weil sie alle von einem kommen, beide, der da heiligt und die da geheiligt werden, darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder und Schwestern zu nennen.
Weil wir die Dinge nicht aus dem Blickwinkel des Alten Testaments herleiten, sondern vom Kreuz aus sehen, wissen die Jünger damals und wir heute, dass man sich auf Jesus verlassen kann.
Aber Jesus fordert Maria und uns auf, anderen mitzuteilen, dass sich etwas verändert hat (Geh zu den Jüngern).
Nach der Co-Predigt und entsprechender Vorbereitung, feierte die Gemeinde die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl.
1. Mai 2025
Text:
U. Ernst
Fotos:
U. Ernst
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