Am Sonntag, 12. Oktober 2025 waren die Senioren aus dem Bezirk Bonn zum Gottesdienst nach Troisdorf eingeladen.
Der Gottesdienst fand am Nachmittag um 16 Uhr mit der Troisdorfer Gemeinde statt. Die besondere Zeit am Nachmittag war notwendig, weil Stammapostel Jean-Luc Schneider am Vormittag einen Gottesdienst für Amtsträger per Übertragung feierte.
Bezirksvorsteher Günter Grams hielt den besonderen Gottesdienst und verwendete als Grundlage einen Bibeltext aus Hebräer 13, Vers 16: „Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.“
Danke für die Treue
Der Bezirksvorsteher ging auf die ungewöhnliche Zeit des Gottesdienstes ein und bezeichnete sie als ein bisschen „Retro“. Viele der Geschwister wurden an frühere Zeiten erinnert, als die Neuapostolische Kirche noch zwei Gottesdienste am Sonntag kannte, am Vormittag und am Nachmittag. Er ging auf die betagten Mitglieder ein mit Feststellung, dass diese schon viel in ihrem Leben und Glauben erlebt haben und dankte ihnen für ihre Unterstützung und Treue über so viele Jahre in den Gemeinden. Dabei wurde immer wieder der Gottesdienst des Stammapostels am Vormittag in den Mittelpunkt der Predigt gerückt, indem dieser ebenfalls den Geistlichen für ihren Dienst und ihre Treue dankte. „Treu am Evangelium bleiben ist das Gebot der Stunde, nicht was habe ich bekommen, wie habe ich es umgesetzt und wieviel Erfolg habe ich dabeigehabt, dass ist vollkommen irrelevant. „Wir sind aufgefordert unser Handeln nach dem Evangelium auszurichten, das ist das höchste Gebot“, so der Bezirksvorsteher.
Ein besonderer Blick auf das Opfer
Wir sollen heute in eine besondere Dimension des Opfers geführt werden. Es geht nicht primär um Zeit oder finanzielle Dinge. Von je her war das Empfinden dem Menschen für Gottes Gnade und Hilfe zueigen. Jesus ist aus der Herrlichkeit Gottes herausgetreten und Mensch geworden, um am Ende sein Leben zu geben, obwohl er ohne Sünde war. Dies war eine neue Dimension des Opferns, welches kein Mensch je hätte bringen können.
Gutes zu tun in dieser Neuen Dimension
Gutes zu tun und teilen heißt, die Bedürfnisse des Nächsten zu erkennen und zu helfen. In dieser neuen Dimension sind wir aufgerufen Gutes zu tun. Wir wollen Gutes tun nicht um uns auf die Schulter zu schlagen, es geht darum, dass Evangelium zu leben.
Der Gottesdienst wurde durch Predigtbeiträge von Diakon Matthias Herscheid, Evangelist Uwe Ernst und Priester Dirk Remter ergänzt.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Gottesdienstbesucher zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
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