Bischof Ralf Flore besuchte am Mittwoch, dem 23. Januar 2013 die Gemeinde Bonn Bad-Godesberg und führte dort einen Gottesdienst durch.
Dem Gottesdienst legte der Bischof einen Bibeltext aus der Apostelgeschichte 18, Vers 9 und 10 zugrunde: „Es sprach aber der Herr durch eine Erscheinung in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.“
2013 - Ein besonderes Jahr
Zunächst reflektierte der Bischof die ersten Tage des noch neuen Jahres und lenkte auf die Besonderheiten hin, die dieses Jahr so mit sich bringt. Die Neuapostolische Kirche feiert ihr 150-jähriges Bestehen und zum ersten Mal wird es einen Kirchentag in Nordrhein-Westfalen geben.
„Es ist ein besonderes Jahr, weil wir es mit Jesus wieder beginnen durften und er uns mit seiner Gnade begleiten wird“, so der Bischof. Das Große an der Gnade Gottes sei, dass man sie geschenkt bekomme und sich nicht selber erwerben könne.
Es ist ein besonderes Jahr, weil der Stammapostel das Jahr zum „Bekennen“ und „Fest sein“ aufgerufen hat.
Bekennen - „Ja zu Gott und Nein zu Satan“
Hiermit leitete der Bischof zu dem Bibeltext aus der Apostelgeschichte über und führte an, dass zu dem Bekennen immer dazu gehört, persönlich Stellung zu beziehen. „Wir wollen uns durch Gottes Wort raten lassen und den Mut haben diesen Rat in unser Leben zu integrieren“.
Das Bekennen liege im Christ sein verborgen. Dadurch solle der Christ selber vollenden und damit werde die letzte Seele dem Werk Gottes zugeführt. Um dies zu erreichen, so drückt das Textwort aus, solle man reden und nicht schweigen – „dabei wird uns Gott im neuen Jahr begleiten.“, so der Bischof abschließend.
Zwei Jahre als Bischof tätig
Als Nachfolger von Bischof Horst Krebs ordinierte Stammapostel Wilhelm Leber am 1. Mai 2011 Ralf Flore zum Bischof für den Apostelbereich NRW-Süd. Seither betreut er dort an der Seite von Apostel Franz Wilhelm Otten schwerpunktmäßig die Bezirke Aachen, Alsdorf, Düsseldorf und Krefeld. Dennoch besucht der Bischof ab und zu auch Gemeinden, die zum restlichen Teil des Apostelbereiches gehören.
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