Much. In einem Festgottesdienst am Sonntag, dem 5. Mai 2019 erhielten Judith und Wolfgang Schmoll den Segen zur Goldhochzeit. Die Kirche war mit Gästen aus dem Freundeskreis, Nachbarn des Brautpaares sowie Mitgliedern bis auf den letzten Platz besetzt.
Den Gottesdienst führte Bezirksevangelist Joachim Rösler aus Bonn durch. Als Predigtgrundlage verwendete er den Bibeltext aus Kolosser, 1, 16: „Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“
Sichtbar und Unsichtbar
Gott schuf oder lies entstehen, die Sichtbare und unsichtbare Welt. "Keine Sorge, die Evolutionstheorie ist mir schon bekannt und ich kann mich daran halten, aber trotzdem steht für mich Gott dahinter", so der Bezirksevangelist. Aus Gott entsteht alles.
Was machen wir damit?
Das Sichtbare: Wenn Gott alles geschaffen hat gehört es uns nicht. Wir sind Gast auf Erden und sind aufgerufen die Schöpfung zu bewahren.
Das Unsichtbare: Haben wir Respekt vor der unsterblichen Seele unseres Nächsten? Es lohnt sich auf das zu achten was dem Auge verborgen ist.
Nach einem Predigtbeitrag von Priester Andreas Boos feierte die Gemeinde das Sakrament des Heiligen Abendmahls.
Goldhochzeit
Judith und Wolfgang Schmoll gehören zu den Gründungsmitgliedern der Neuapostolischen Kirche in Much. Priester in Ruhe, Wolfgang Schmoll, war 39 Jahre ehrenamtlicher Seelsorger in der Neuapostolischen Kirche. Davon war er insgesamt 24 Jahre Vorsteher und damit Leiter der Kirchengemeinde in Much. In all dieser Zeit unterstützte seine Frau Judith diese Arbeit.
Bezirksevangelist Rösler ging in seiner Ansprache zur Segenshandlung auf diese Zeit ein. Dem Hochzeitspaar gab er den Bibeltext aus 1. Thessalonicher 1, 2+3 für den weiteren Lebensweg mit: „Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unsern Gebeten und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus.“
Im Anschluss waren alle Anwesenden zu einem Sektempfang und Canapés eingeladen um mit den Brautleuten gemeinsam zu Feiern.
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