Bonn. Am Mittwoch, dem 12. Juni 2024 waren die Christen aus den 8 Bonner Gemeinden in das Haus der Evangelischen Kirche nach Bonn eingeladen.
Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel hielt einen Gottesdienst mit dem Bibeltext aus Jakobus 1, Vers 23+24: „Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Menschen, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst, von Stunde an, wie er aussah.“
Glaube ist auf die Zukunft ausgerichtet
Der Apostel wies zunächst darauf hin, dass heute der Bezirk seit der Corona-Pandemie das erste Mal wieder gemeinsam einen Gottesdienst feiert. Manches hat sich während dieser Zeit geändert. Dabei sind keine Zahlen ausschlaggebend und es kommt auch nicht darauf an, dass man genauso wie früher zusammenkommt. „Es kommt darauf an, dass wir uns weiterentwickeln, denn unser Glaube richtet sich nach vorne, in die Zukunft“, so der Apostel.
Da hilft die Frage: Bin ich so gut wie gestern oder vorgestern nicht weiter. Tatsächlich ist es so, dass Jesus Christus, das Gott uns anspornt uns selbst zu überprüfen, ob wir ein Stück weitergekommen sind.
Sich erkennen - Innere Erneuerung
Das Textwort fordert auf zu überprüfen, ob wir uns als Christen geistlich weiterentwickelt haben. Dazu dienen die Gottesdienste, die Gemeinschaft und die Predigt. Es geht darum, dass die neue Kreatur im Christen Raum einnimmt.
Hier hat das Textwort sein Kernthema: „Du kannst nicht nur hören, sondern du musst etwas daraus machen!“, sagte der Apostel. Gott hält dem Menschen einen geistlichen Spiegel in der Predigt vor. Die Predigt ist ein Punkt, womit Gott hilft.
Eine weitere Hilfestellung kann ein Vorbild sein. Ein Vorbild durch den Nächsten. An ihm können wir Maß nehmen, was man im Glauben und in der Liebe vollbringen kann. Jeder kennt bestimmt so ein Beispiel in seinem Umfeld.
Manchmal will Gott durch eine Prüfung helfen. Man kann sich in Prüfungen besser kennenlernen. Gott will niemanden damit frustrieren, sondern er will uns zeigen, was das Ideal ist, wo wir stehen und welcher Weg noch zu gehen ist.
Das Erkannte umsetzen
Der zweite Teil des Bibelwortes fordert auf, dass Erkannte nicht zu vergessen - es geht um das Korrigieren. Welche Gründe könnte es geben das Wort Gottes nicht umzusetzen? Hier führte der Geistliche verschiedene Gründe an:
- Dem Wort Gottes nicht die Bedeutung beimessen, das es haben sollte
- Undankbarkeit könnte ein Grund sein. Man sieht nicht genau hin, was Gott für einen im Leben getan hat.
- Langeweile könnte ein Grund sein. Man muss alle seine Lebensbereiche öffnen für das Evangelium, dann entdeckt man immer wieder neue Möglichkeiten und Bereiche wo und wie es weiter geht und noch besser umgesetzt werden kann.
- Das man Prioritäten verwechselt. Das geschieht, wenn wir Gottes Wort hören und zeitgleich drängende Lebensprobleme haben. Der Gedanke kommt auf, zuerst die Lebensprobleme lösen zu wollen und danach erst das Wort Gottes zu beachten.
Die Predigt ist keine gute Rede, sie ist das, was von Gott kommt, und soll uns Hilfe zur Erneuerung sein. Christen sind Täter des Wortes Gottes und das wollen wir alle sein!
Ein Spiegel ist ehrlich
In seinem Predigtbeitrag führte Apostel Franz-Wilhelm Otten aus: „Es geht nicht darum was war, es geht darum was heute ist und was morgen wird!“ Wir wollen nach vorne gerichtet sein, der ganze Gottesdienst handelt von dieser Entwicklung. Ein Spiegel ist ehrlich und gibt die Wirklichkeit so wieder, wie sie ist. Wir sind aufgerufen etwas damit zu machen, ein starkes Bild. Wir kommen in die Gemeinschaft, um uns selbst zu erkennen und die Chance zu nutzen, uns weiterzuentwickeln.
Im Anschluss feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl und Bezirksapostelhelfer Pöschel beendete den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
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