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Heilige Versiegelung in Troisdorf

 

Apostel Franz-Wilhelm Otten hält am 30.09.2009 einen Gottesdienst in der Gemeinde Troisdorf. Dem Gottesdienst legt er einen Bibeltext aus Römer 4, 20+21 zugrunde. In dem Gottesdienst spendet der Apostel zwei Säuglingen die Gabe des Heiligen Geistes.

Ernten ohne aufhören

Eingehend auf das Lied des Chores sagt Apostel Otten, dass dieses Lied schön in unsere Zeit passt: Erntedank! Die Aussage im Lied „Ernten ohne aufhören“ ist wohl eine, die sich jeder Bauer wünschen würde. Ihn hat der Gedanke bewegt: Wissen wir eigentlich um das, was wir alles ernten können? Wissen wir um unsere Kraft und Stärke, und die Möglichkeiten im Glauben, die wir haben? Lasst uns das Vertrauen zu Gott ganz bewusst aktivieren. Er wies auf David und Goliat hin – in der Kraft war David deutlich unterlegen, aber er wies eine besondere Stärke auf: Das Vertrauen zu Gott. Das hatten die anderen Israeliten um David herum bestimmt auch, aber sie haben es sich nicht bewusst gemacht.

Grußwort

Vor dem Besuch einer Gemeinde beschäftigt sich der Apostel mit den Geschwistern. Dies ist sein erster Besuch in der Gemeinde Troisdorf, so wie sie seit dem 18.01.2009 besteht. Aus diesem Grund weist er auf den Bibeltext in Philemon 1, 6 hin: „Daß der Glaube, den wir miteinander haben, in dir kräftig werde in Erkenntnis all des Guten, das wir haben, in Christus.“ Und wünscht der Gemeinde, dass dieses „Miteinander“ segensreich spürbar wird. Miteinander Beten, Erkenntnis schaffen, Glauben und Opfern bei den Kindern, der Jugend, dem Mittelalter und den Senioren bewirkt, dass alles „kräftiger“ wird. Dann wachsen wir durch das Miteinander zueinander.

Abraham - eine Verheißung - dem Zweifel keinen Raum geben

Der Bibeltext aus Römer 4, 20+21 stellt Abraham als Vorbild dar. Dieser hatte die Verheißung empfangen, dass aus ihm ein großes Volk hervor gehen soll. Es dauerte 25 Jahre bis sein Sohn Isaak geboren wurde. Man stelle sich das einmal vor: Es vergeht ein Jahr, fünf Jahre, zehn Jahre! Da werden manche Gedanken gekommen sein – doch Abraham zweifelte nicht. Wie war dies möglich? Da sind drei Punkte, die man aufzeigen muss und die uns in diesem Gottesdienst begleiten werden:

  • Er hat nicht gezweifelt.
  • Er war stark im Glauben.
  • Er gab Gott die Ehre

Unsere Verheißungen - dem Zweifel keinen Raum geben

Der Apostel nennt beispielsweise:

  • Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
  • Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
  • Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
  • und: "Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind."

Und nun warten wir ein Jahr, fünf Jahre oder zehn Jahre – was geschieht bei uns? Der Bibeltext ruft uns auf, wie Abraham keinen Zweifel aufkommen zu lassen. Und jetzt kommen genau die drei schon erwähnten Punkte wieder, die dieses ermöglichen: Nicht zweifeln, im Glauben stark sein und Gott die Ehre geben.

Nicht zweifeln – der Zweifel kommt immer in Gedanken auf uns zu. Wir wollen diesen Gedanken aber keinen Raum geben sich festzusetzen. Dieses Problem hatten schon Thomas, der Jünger, der Jesus sehen wollte oder Adam und Eva im Paradies mit dem Gedanken, der an sie herangetragen wurde „Sollte das wohl so sein?“ – immer und immer wieder.

Im Glauben stark sein – hierzu gibt es nur ein Rezept: Das Wort Gottes aufnehmen und nach dem Glauben zu leben. Der Glaube stärkt sich, indem wir ihn leben.

Gott die Ehre geben – das sollte das Kennzeichen eines jeden Christen sein. Der kommende Sonntag, das Erntedankfest, ist so ein schönes Beispiel dafür. Dankbarkeit muss uns jeden Tag erfüllen und am Anfang eines jeden Gebetes stehen. Wir wollen in Gottesfurcht leben und damit dem Höchsten die Ehre geben.

Wenn wir diese drei Dinge umsetzen, werden wir erleben, dass die Verheißungen, die Gott uns gegeben hat, lebendig in uns sind und bleiben. 

30. September 2009
Text: T. Kohnen

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