Am 20. März 2016 empfingen in der Gemeinde Brühl die Glaubensgeschwister Waltraud und Manfred Erben den Segen zu ihrem 40. Hochzeitstag.
Diesem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Johannes 12, 14-16 zu Grunde. Zu Beginn des Gottesdienstes fand eine Bibellesung aus Sacharja 9, 9 und aus Psalm 118, 22-26 statt.
Der Gemeindevorsteher Hirte Günter Felsner begann seine Predigt mit der Feststellung, dass es heute zwei Schwerpunkte für den Gottesdienst gebe: Der christliche Feiertag zu Palmsonntag und die Segensspendung zur Rubinhochzeit.
Er führte aus, dass es zu Zeiten Jesu vielfältige „falsche“ Erwartungen der Menschen gegeben habe. Die Neugierde, den zu sehen, der Lazarus vom Tode erweckte; die Hoffnung auf neue Wunder, durch Jesus von der römischen Besatzung befreit zu werden, seien genauso unerfüllt geblieben wie jene Erwartung von Frommen, dass das Reich Davids wieder aufgerichtet würde, um so der Welt zu beweisen, dass Israel das auserwählte Volk sei. Selbst bei den Jüngern haben sich Irritationen eingestellt, als der Herr ihnen mitteilte, dass er leiden und sterbe müsse. Viele (siebzig) Jünger haben den Herrn verlassen, als sie nicht verstanden, dass er der leidende Messias sei. Die bei ihm geblieben seien, sei treu geblieben. Apostel Petrus habe die Beweggründe genannt: „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!“
Hirte Günter Felsner richtete an die Gottesdienstteilnehmer die Frage: „Was erwartest du?“ Jeder solle dies für sich aufrichtig beantworten. Der Heilige Geist gebe die Kraft, Jesus treu zu bleiben.
Das Jubelpaar hatte sich vom Chor das Lied „Der ist mein Licht und ist mein Heil“ vor der Segenshandlung gewünscht. In seiner Ansprache stellte der Gemeindevorsteher den Wunsch der Beiden heraus, dem Herrn ganz nahe zu sein, auch wenn es einmal eine „andere Zeit“ gegeben habe. Besonderes Erleben und von Gott gesteuerte Begegnungen haben aus den Eheleuten ein „starkes Paar“ gemacht. In der Gemeinde aktiv und integriert, stände in ihnen der Wunsch zur Erneuerung des Ehebundes: Bei dem Herrn und an seiner Hand zu bleiben.
Als Leitwort vor der Segensspendung erhielten die Jubilare aus dem 40. Psalm 40 die Verse 11 und 12: „Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht in meinem Herzen; von deiner Wahrheit und von deinem Heil rede ich. Ich verhehle deine Güte und Treue nicht vor der großen Gemeinde. Du aber, Herr, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden; lass deine Güte und Treue allewege mich behüten.“
Nach dem Gottesdienst konnten die Gottesdienstbesucher gratulieren und waren zu einem gemeinsamen Brunch eingeladen.
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