Zum 4. Mal in Folge konnten sich die Senioren der Gemeinden Brühl, Euskirchen und Mechernich mit Gästen aus anderen Gemeinden auf einen gemeinsamen Tagesausflug freuen. Am Dienstag, 18. Juni 2019 starteten die Teilnehmer mit dem Bus zunächst zur Brohltalbahn.
Die meterspurige Schmalspurbahn verkehrt auf einer Strecke von 17,75 km Länge zwischen Brohl am Rhein und Kempenich-Engeln in der Eifel als Touristikbahn „Vulkan-Express“ und wird gelegentlich für den Güterverkehr genutzt.
In Engeln war für die Reisegruppe ein Waggon reserviert. Die Fahrt vom Bahnhof Engeln führte über mehrere hohe Viadukte und durch einen knapp 100 m langen Tunnel. Bis auf Rheinniveau. Die fast 400 Höhenmeter bewältigte die Brohltalbahn trotz stetiger Bergabfahrt in sehr gemütlichem Tempo. An unbeschrankten Bahnübergängen ließ es der Vulkan-Express gut hörbar pfeifen. Am Bahnhof Schweppenburg stand der Bus bereit, der die Fahrgäste zum Hotel Burgklause in Nickenich brachte. Im Restaurant des Hotels wurden die Senioren schon erwartet. Nach gemeinsamen Mittagessen wurde die Fahrt nach Andernach fortgesetzt.
Im Geysir-Zentrum Andernach wurden die Teilnehmer mit kurzen Erläuterungen zur Funktionsweise des Geysirs versorgt, bevor die Gruppe mit Scouts an den Rhein spazierte. Dort stand ein Schiff bereit, um die rüstigen Senioren auf die Halbinsel 'Namedyer Werth' zu bringen. Hier befindet sich 250 m von der Schiffsanlegestelle entfernt der Geysir Andernach, der mit seiner Wasserfontäne von bis zu 60 m Höhe der höchste Kaltwassergeysir der Erde ist. Er wird von natürlichem Kohlenstoffdioxid (CO2) angetrieben. Mehrere hundert Meter unter der Erde trifft das Gas auf tiefe Grundwasserschichten. Der Druck beginnt zu steigen und es werden immer größere Mengen des CO2.in dem rund 25 °C warmen Wasser gelöst. Das kohlendioxidhaltige Wasser steigt langsam in dem künstlich angelegten Bohrloch bis zur Erdoberfläche bevor es zu einer rasanten Entgasung kommt und die Gasblasen das Wasser mit sich in die Höhe reißen und so der Kaltwasser-Geysir ausbricht. Nach etwa 6 bis 8 Minuten ist der Brunnen durch die Eruption geleert und das beeindruckende Schauspiel für ca. 120 Minuten beendet, um dann wieder von vorn zu beginnen.
Auf der Tagestour nutzten die Teilnehmer das Zusammensein immer wieder für angeregte Unterhaltungen. Es wurde viel gelacht. Der guten Vorplanung des Seniorenbeauftragten Hirte i. R. Dieter Marks ist es zu verdanken, dass es ein in jeder Hinsicht ein gelungener Ausflug, der Freude bereitete, war.
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