Nachdem am 30. Mai 2021 mit dem Übertragungsgottesdienst des Stammapostels wieder der erste Präsenzgottesdienst nach der letzten coronabedingten Schließung des Gotteshauses in Brühl stattfinden konnte, besuchte am Sonntag, 06.06.2021 Apostel Franz-Wilhelm Otten die Gemeinde Brühl. Er setzte Diakon Reiner Becker in den wohlverdienten Ruhestand und versiegelte drei Kleinkinder und einen erwachsenen Mann aus dem Bezirk Bonn.
Den Gottesdienst öffnete der Apostel mit der zentralen Aussage des Textwortes (1. Korinther 2, 14), dass Dinge geistlich zu beurteilen seien. Er führte aus, dass Gott als Ganzes mit seiner Weisheit nur im Glauben und nicht mit dem Verstand erfahrbar sei. So unterscheide sich ein rationaler Mensch von einem geistlichen Menschen, welcher die Dinge im Geist sehen, beurteilen und Gottes Dienst und Wirken erkennen kann. Jene geistliche Beurteilung bringe das Bedürfnis nach der Gemeinschaft mit Gott und das Gottvertrauen, um Schicksalsschläge anzunehmen. Die Kernbotschaft seiner Predigt war, auf sich selbst zu achten und Buße zu tun, um das himmlische Ziel des Glaubens zu erreichen.
Hirte Günter Felsner ergänzte, dass der Geist der Versieglung zur Entfaltung gebracht werden solle und so bewusst im Sinne Gottes eingesetzt werde.
In der Vorbereitung auf Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl zeigte der Apostel auf, dass in der geistlichen Beurteilung die Sünde am göttlichen Maßstab und nicht am sogenannten „Mainstream“ gemessen werden dürfe: „Was Sünde ist, bleibt Sünde.“ Dennoch schenke Gott durch das heilige Abendmahl Kraft, Mut und die Möglichkeit zum Neuanfang.
In Vorbereitung auf die Versiegelungen verwies der Apostel darauf, dass der Geist Gottes nach der Versiegelung permanent in der jeweiligen Seele lebe und neue Kraft gebe. Dies verbunden mit der Zusage Gottes, dass die versiegelte Seele in das Lebensbuch Gottes eingetragen sei und nicht mehr ausgetragen werde, soll allen Menschen Mut schenken.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde Diakon Reiner Becker aus der Gemeinde Brühl nach fast vier Jahrzehnten Amtstätigkeit und Dienst an der Gemeinde, den Geschwistern und dem Werk Gottes in den Ruhestand versetzt.
Auch der Vorsteher der Gemeinde Brühl Priester Hendrik Marks dankte dem nun in den Ruhestand versetzten Diakon für seine Dienste im Hause Gottes und stellte seine besonderen Leistungen als Hauselektriker der Kirche in Brühl heraus. Ein Diakon überreichte mit dem Hinweis auf die Vorbildswirkung für ihn im Namen der Amtsträger und des Gemeindegremiums und damit der Gemeinde Brühl einen Gutschein und Blumen als Geschenk.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
