Am Trinitatisfest 2024 und auf den Tag genau 50 Jahre nach ihrer Hochzeit erhielten Renate und Adolf Schaller im Gottesdienst am 26. Mai 2024 den Segen zu ihrer goldenen Hochzeit.
Der Gottesdienst wurde vom Gemeindevorsteher Priester Hendrik Marks geleitet und begann mit den Bibelversen aus 1. Mose 18, 1 und 2: " Und der Herr erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm." In seiner Predigt erläuterte der Vorsteher die Bedeutung der drei Männer, denen Abraham zulief, als er in ihnen die Gegenwart Gottes erkannte. Dies stelle einen ersten Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes dar, die nicht mit menschlichem Maß erfasst werden kann. Diese Begegnung zeige, dass Gott einem jeden in der Heilsgeschichte und in seinem Leben nahe sei.
Priester Michael Hansmann-Sandfort bereitete die Gemeinde auf die Sündenvergebung vor und betonte, dass das Vergeben eine zentrale Rolle in den 50 Jahren der Ehe des Jubelpaares gespielt habe. Er hob hervor, dass die Liebe größer sei, als jede Schuld und dass Jesus durch seine Vergebungsbereitschaft ein Beispiel gegeben habe. Er machte der Gemeinde Mut zu zeigen, dass man sich entschieden hat, Jesus nachzufolgen.
Einen besonderen Moment des Gottesdienstes stellte die Ansprache an das Jubelpaar dar. Priester Hendrik Marks erinnerte an das Hochzeitswort, das sie 50 Jahre lang begleitet hatte: ".. Was er euch sagt, das tut." (Johannes 2, 5). Dieses Wort sei ein Leitfaden für ihr gemeinsames Leben gewesen. Für die Goldene Hochzeit gab er ihnen ein zusätzliches Wort aus Matthäus 22, 37-39 mit auf den Weg: "Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« Dies ist das höchste und erste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«." Er ermutigte das Paar, weiterhin alles gemeinsam zu machen, immer eins zu sein, nicht nebeneinander her, sondern miteinander zu leben. Bisher hätten sie Gott in ihr Leben hineingenommen, und das Gebot der Liebe sei eine Bitte, dies auch in Zukunft zu tun. Der Segen Gottes sei weiterhin mit ihnen.
Nach dem Gottesdienst erhielt das Jubelpaar herzliche Gratulationen aller Gottesdienstteilnehmer bevor sich im Nebenraum der Kirche die Feierlichkeiten bei einem geselligen Beisammensein fortsetzten.
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