Bonn. Am Mittwoch, den 25. Juni 2025 feierte die Gemeinde Bonn den letzten Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in der Mirbachstrasse. Am Ende des Gottesdienstes wurde das Kirchengebäude profaniert.
Bezirksältester Günter Grams feierte mit der Gemeinde den Gottesdienst. Als Grundlage für die Predigt verwendete er den Bibeltext aus Apostelgeschichte 2, 42: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“
Beständig bleiben
In einer Gemeinde, in der Gemeinschaft, stehen immer wieder Veränderungen an. Die ersten Christen und das Umfeld um Jesus Christus haben dies erlebt, als Jesus wieder zu seinem Vater zurück ging. Aus dieser Zeit stammt der Bibeltext, der die erste Gemeinde in Jerusalem beschreibt. Den Begriff der Beständigkeit stellte der Geistliche über die Predigt.
In dieser Beständigkeit soll die Gemeinde bleiben und weitermachen, wenn es jetzt in ein neues Kirchengebäude geht. Wir wollen als Gemeinde beständig bleiben in der Lehre der Apostel und im Bekenntnis darin. Wir kennen die Eckpunkte des Evangeliums und wollen diese Leben.
Beständig bleiben in der Gemeinschaft, dass bedeutet beständig bleiben im Teilen. Wir wollen gute Gedanken mit unserem Nächsten teilen.
Beständig bleiben im Feiern der Sakramente bedeutet, dass Heilige Abendmahl als Höhepunkt des Gottesdienstes erleben. Es bedeutet nicht, dass der Gottesdienst bald zu Ende ist, sondern Jesus Christus tritt in der Tischgemeinschaft hinzu, um seiner Gemeinde ganz nahe zu sein.
Danach wurden noch Priester Michael Krüger und der Gemeindeleiter Priester Frank Thurau um einen Predigtbeitrag gebeten.
Sucht die Nähe zu Gott
Priester Thurau berichtete der Gemeinde von einer Erzählung mit einem kleinen Mädchen, aus der er die Erkenntnis zog: „Es kommt darauf an, welche Entfernung du zu Gott hast, ob er dir groß oder klein ist“. Wenn wir als Christen weiter die Nähe zu Gott suchen, wird die Gemeinschaft schön und bereichernd für uns bleiben.
Nach der Predigt feierte die Gemeinde Heiliges Abendmahl. An Ende des Gottesdienstes profanierte der Bezirksälteste die Kirche.
Im Anschluss waren alle Teilnehmer noch zu einem Imbiss zusammen.
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