Den Gottesdienst am 04.05.2025 hielt der Vorsteher der Gemeinde Brühl Priester Hendrik Marks mit dem speziell für die Konfirmation vorgesehenen Bibelvers aus Philipper 2, 4: „und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auf das, was dem Anderen dient.“
Nachdem die Musiker die Konfirmationsgemeinde mit fröhlichen Tönen auf den Gottesdienst eingestimmt hatten, bezog sich der Vorsteher in seiner Predigt auf das Konfirmationsgelübde. Er hob die Entsagung des Bösen hervor und differenzierte in zwei mögliche Handlungen. Die erste Option sei nichts zu tun, denn dann könne auch nichts falsch gemacht werden. Dies sei allerdings nicht die Erfüllung des Auszugs. Die zweite Option, die er der Gemeinde und dem Konfirmanden ans Herz legte, sei Gutes mit dem Blick auf Jesu zu tun und nach seinem Wesen und dem Gebot der Liebe zu handeln, sowie Jesu es vorgelebt habe und sich dazu zu bekennen.
Unter dem Mitdienen des Konfirmandenlehrers Priester Dietmar Klein wurde der Konfirmand und die Gemeinde erinnert, dass Gott jedem unterschiedliche Gaben zukommen lassen hat, die zur Unterstützung des Nächsten angeboten werden können. Dem Nächsten Hilfe aus der Liebe heraus anzubieten, sei immer etwas Gutes, da es dem Nächsten nützt. So tut es auch Gott, der immer den Menschen mit Liebe begegnet und durch das Gebet erreichbar ist.
Priester Markus Hain bereitete die Gemeinde auf die bevorstehende Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl vor. Er rief die Gemeinde dazu auf, die irdischen Dinge für den speziellen Moment loszulassen und nicht über Andere zu urteilen, sondern diese so anzunehmen, wie sie sind, genauso wie Gott es tue.
Nach der Sündenvergebung begleitete ein Musikstück den Vorsteher und den Konfirmanden vor den Altar, wo der Vorsteher zwei weitere Gedanken dem Konfirmanden auf den Weg gab. Er berichtete aus einer persönlich erlebten Situation: Er habe eine Wespe bei sich im Garten gesehen, die auf der Suche nach einem Platz für ihren Nestbau war. Er verscheuchte diese mit der Aussage, sie könne machen, was sie wolle, aber nicht in seinem Garten. Er betonte, dass Gott anders handelt. Der Konfirmand sei durch sein Bekenntnis zu Gott immer bei ihm willkommen und wird akzeptiert, wie er ist. So kann er bei Gott sein Nest des Glaubens bauen und somit Sicherheit, Vertrauen und Zuversicht erfahren. Der Vorsteher gab dem Konfirmanden eine weitere Empfehlung mit auf den Weg: Er solle sich selber etwas Gutes tun, indem er die Verbindung zu Gott aufrechterhalte, mit ihm spreche, ihn an seinem Leben teilhaben lasse und Vertrauen in Gott habe.
Anschließend bestätigte der Konfirmand vor Gott und der Gemeinde in Form des Konfirmationsgelübdes seine Taufe. Nach der Segenshandlung und der Feier des Heiligen Abendmahls empfing der Konfirmand die Glückwünsche der Gemeinde.
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