Am Mittwoch, den 10. September 2025, besuchte Apostel Franz-Wilhelm Otten die Gemeinde Much. Eingeladen waren auch die Glaubensgeschwister aus Eitorf.
Zunächst ging der Apostel auf das Eingangslied aus dem Gesangbuch Nr. 335 („Es kennt der Herr die Seinen“) ein. Gott kennt jeden Einzelnen von uns durch und durch – in all seinen Lebenslagen, mit Sorgen, Nöten, Gedanken, Freuden, Gelungenem und Misslungenem. Im Gebet dürfen wir, die Seinen, ihm im Vertrauen alles sagen, was uns bewegt. Aus Liebe lenkt Gott alles für uns.
Elisa und sein Diener Gehasi
Der König von Aram führte Krieg gegen Israel. Alle Angriffe und Hinterhalte konnte der Prophet Elisa seinem König vorhersagen, wodurch das Volk bewahrt blieb.
Die Berater des Königs von Aram fanden heraus, woher diese Hilfe kam. Man beschloss, Elisa gefangen zu nehmen und sandte ein großes Heer aus. Als Gehasi frühmorgens die feindliche Streitmacht erblickte, erschrak er und verlor alle Hoffnung. Der Prophet tröstete ihn und sagte: „Fürchte dich nicht, denn derer sind mehr, die bei uns sind, als derer, die bei ihnen sind!“ ( 2.Kön. 6,16). Elisa betete zu Gott, dass Gehasi die Augen geöffnet würden. Da sah Gehasi die Streitmacht Gottes. Die Aramäer wurden mit Blindheit geschlagen, und Elisa konnte mit seinem Diener unversehrt entkommen.
So können auch wir heute gelassen bleiben, wenn Gefahren unseren Glauben bedrohen. Gott ist mit uns.
Heute leben wir in unruhigen Zeiten. Spaltungen und politische Instabilität sorgen für Verunsicherung. Dann wollen wir uns an das Bibelwort erinnern. Es schenkt Sicherheit, denn Jesus ist der Grundstein, das Fundament und der Eckstein. Das bleibt unveränderlich, weil es göttlich ist.
Kein Mensch ist vollkommen. Gott allein ist vollkommen und gibt uns Halt.
Menschliches kommt und geht; das Evangelium Gottes aber bleibt und ist nicht abhängig von Meinungen, Ansichten oder Ideen. So ist auch Gottes Liebe beständig und wendet sich von niemandem ab. Sein Plan steht fest. Allerdings ist Gott nicht unser Wunscherfüller – das wäre eine falsche Grundlage. Wir können jedoch im Vertrauen fest auf seine Liebe und Gnade bauen.
Unser Bezirksältester erwähnte in seinem Mitdienen:
Gott angesichts der Feinde zu erleben, gibt Sicherheit – denn wir sind die Seinen.
Im Anschluss feierte der Apostel noch mit der Gemeinde das Sakrament des Heiligen Abendmahls, welches er mit dem Appell vorbereitete, dass Gott unsere Ehrlichkeit und Reue verlangt.
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