Am 31. Mai 2026 feierte die neuapostolische Kirchengemeinde Brühl einen besonderen Festgottesdienst, den Gemeindevorsteher Priester Hendrik Marks leitete. Zu den regulären Gottesdienstbesuchern begleiteten rund 60 geladene Gäste das Rubinhochzeitspaar Ele und Hans Jonen in die Kirche.
Die Predigt basierte auf dem Bibelwort aus 2. Korinther 13, 13. Der Text entspricht dem Schlusssegen zum Ende eines jeden Gottesdienstes und lautet: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“
Priester Marks betonte die Bedeutung des dreieinigen Gottes für das Leben der Gläubigen. Er stellte heraus, dass der Zuspruch eine göttliche Zusage sei. Die erstgenannte Gnade werde in der Vergebung der Sünden spürbar und sei eine unverdiente Zuwendung Gottes. Durch das Opfer Jesu schenke Gott den Menschen Vergebung und Nähe. Die Liebe Gottes wird ebenso in die hörenden Herzen ausgegossen. Gott liebe die Menschen ohne Bedingungen. Die Liebe kann in den Hörenden seine Wirkung entfalten und liebevolles Handeln für den Nächsten und in gesunder Selbstfürsorge spürbar sein. Die Liebe bilde sodann das Band in der Gemeinschaft, da der Heilige Geist Einigkeit unter den Gläubigen schenke, um ein festes Miteinander ohne Spaltungen zu leben.
In ihrem Mitdienen bestätigte Diakonin Ramona Marks, dass Gott Gnade in Liebe schenke, ohne auf die Handlungen zu schauen. Jeder solle sich mit sich beschäftigen, damit es ihm gut gehe, um dann auch im Tun für das Wohlergehen in seinem Umfeld mit beitragen zu können.
In der Feier des Heiligen Abendmahles konnten die Gottesdienstbesucher die Gnade, Liebe und Gemeinschaft Gottes erleben.
Die sich anschließende Segenshandlung wurde durch den aus der Familie des Paares gefühlvoll vorgetragenen christlichen Choral „Meine Zeit steht in deinen Händen“ eingeleitet.
Für die Segnung des Paares hielt Priester Hendrik Marks das Wort aus Jesaja 41, 10 bereit. Gott verspricht darin, dass niemand sich fürchten müsse, da er mit den Menschen sei. Er werde sie stärken, ihnen helfen und sie mit seiner gerechten Hand halten. Der Vorsteher verglich die 40 Ehejahre mit einer Seefahrt auf wechselhafter See, bei der Gott stets mit im Boot gewesen sei. Der Segen der vergangenen Jahrzehnte zeige sich bereits in der großen Familie des Paares. Er wirke weiter und werde nun zur Stärkung für die Zukunft erneuert.
Im Anschluss an den Gottesdienst konnten die Gottesdienstbesucher dem Paar ausgiebig gratulieren.
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