Am Sonntag, 28. Februar 2021 besuchte Apostel Franz-Wilhelm Otten die Gemeinde Brühl, um Gottesdienst zu feiern. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde Hirte Günter Felsner von seiner Beauftragung als Gemeindevorsteher entbunden, um am 11. April 2021 die Beauftragung als Bezirksvorstehervertreter entgegen zu nehmen. Als nachfolgender Vorsteher der Gemeinde wurde Priester Hendrik Marks beauftragt.
Als Leitwort für den Gottesdienst diente die Begebenheit von der Heilung des Blinden aus dem Lukasevangelium (Kapitel 18, Vers 41). Der Apostel stellte den Gottesdienst unter die Überschrift „Gewissheit - alles kommt aus Gottes Hand“. Da dennoch zu jeder Zeit Not über die Menschen kam und kommen kann, stellte der Apostel eine Leitlinie für das Verhalten in scheinbar ausweglosen Situationen vor. Demnach solle der betroffene Mensch sich zuerst an Gott wenden und das erbitten, was nicht von Menschen erbracht werden könne. Beharrlichkeit sei wichtig und dass man sich nicht von Gedanken und anderen Menschen von seinem Vorhaben abbringen lassen solle. Damit verbunden stehe der feste Glauben und Vertrauen in Jesus, welcher Anteil am Leben eines jeden Menschen habe. Jesus selbst habe mehrfach bestätigt, dass der Glaube den Betroffenen geholfen habe. Die Bitte nach Heil, Vergebung, Gnade und Zukunft bei Gott könne nur von Gott erfüllt werden. Gott erhöre und helfe, manchmal auch mit zeitlichem Verzug. „Erkennst du, was Gott für dich gemacht hat?“ stellte der Apostel als offene Frage an die Gemeinde. Manchmal hilft Gott auch durch andere Menschen. Dies gelte es wahrzunehmen und in der Nachfolge Jesu gleich zu tun.
Bei seinem Mitdienen sprach Bischof Rainer Sommer über Veränderungen. Er nannte beispielhaft den konkret nun die in der Gemeinde anstehenden Vorsteherwechsel. Vielen Sorgen und Ängsten der Menschen vor Veränderungen stehe der Dank über die vergangene Zeit und die Zuversicht, dass Jesus Werte weiter gelten und nicht nur die Nachfolge, sondern besonders auch die Mitarbeit den Weg zum Ziel verkürze, gegenüber und überwiege.
Nach der Sündenvergebung und der Feier des heiligen Abendmahls sprach der Apostel dem Hirten den Dank der Gemeinde aus, in dem er die gewissenhafte und umsichtige Ausfüllung der Vorsteherbeauftragung nannte. Hirte Günter Felsner sei der Gemeinde mit aller Konsequenz vorangegangen und habe den Auftrag im Glauben angenommen und gelebt und somit die Hoffnung auf die Liebe Gottes in der Gemeinde gehalten und gesteigert. Die Aussage, dass Brühl im Herz des Hirten bleibe, wurde bestätigt, da die Gemeinde Lebensraum sei in dem man geliebt und verstanden werde.
Priester Hendrik Marks wurde bei seiner Beauftragung ermahnt, dass er Werkzeug Gottes sei: Jesus ist und bleibe Mitte und Maßstab, und zwar er allein. Die Aufgabe der Verkündigung des Evangeliums sei es, dass das Evangelium jeden erreiche und das für alle Ewigkeit, denn wer Jesus folge, erreiche das Ziel.
Die anschließenden Gratulationen und Überreichung einer kleinen Dankbarkeit aus dem Kreis der Amtsträger und des Gemeindegremiums im Auftrag der ganzen Gemeinde erfolgten pandemiebedingt auf Abstand aber herzlich.
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