Am Sonntag, den 26. Januar 2025 hat Apostel Franz-Wilhelm Otten den Gottesdienst in der Gemeinde Hennef gefeiert, in dem alle drei Sakramente der Neuapostolischen Kirche gespendet wurden.
Apostel Otten verwendete für die Predigt als Grundlage den Text aus Prediger 11, 4: „Wer auf den Wind achtet, der sät nicht, und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht.“
Gott ist da!
Auf das Chorlied eingehend dankte der Apostel den Sängern: „Schön, dass ihr das nochmal in unser Bewusstsein gerückt habt und uns gesungen habt: „Gott ist da!“. Diese Erkenntnis soll immer da sein und auch in unserem Alltag nicht verloren gehen. Gott hat jeden Menschen erschaffen und lieb.
Das Jahr 2025 steht unter dem Motto „Es ist Zeit, Gutes zu tun“. Der Stammapostel sagt dazu, dass Gute ist all das, was Gott gefällt. Darum ist es gut Gottes Willen umzusetzen. Damit tut der Christ Gutes für sich, für den Nächsten und für die Kirche Christi.
Keine Ausreden suchen
Oftmals findet der Mensch Ausreden das Gute zu tun, weil die Zeit, der Alltag oder die persönliche Situation nicht passt und es so ist, wie es ist. Das ist im groben die Kernaussage des Bibeltextes „Wer auf den Wind achtet, der sät nicht,“ Das achten auf bestimmte Voraussetzungen und Vorbedingungen, hindert uns daran etwas Gutes zu tun.
Oft nehmen wir uns Dinge vor und finden dann Ausflüchte wie: es ist zu viel, zu ist heiß, zu kalt etc. – darin sind wir gut. Das besondere an diesen Ausreden ist, wir glauben sie. Prüfen wir uns dahingehend und lasst uns Gutes tun für unsere Seele, die ewig lebt und beschäftigen wir uns mit dem Heil unserer Seele.
Wir haben Zeit! Wenn wir ehrlich sind, beschäftigen wir uns täglich mit vielen Dingen, die nicht wirklich notwendig sind. Wir sind aufgefordert unsere Gedanken, unsere Worte und unsere Taten zu kontrollieren.
Der Barmherzige Samariter
Im weiteren Verlauf der Predigt ging es um den zweiten Aspekt der Jahreslosung: „Gutes tun für den Nächsten“. Der Apostel wies auf das Gleichnis vom „Barmherzigen Samariter“ hin. In diesem Gleichnis sehen alle drei zum Handeln aufgeforderten dasselbe. Nur bei einem löst es etwas aus „Es jammert ihn“.
Zu uns: Wir sehen alle dasselbe. Die Gefahr in unserer Zeit ist, dass wir abstumpfen. Wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten etwas tun. Der beschriebene Samariter half auf unterschiedliche Weise. Lasst uns keine Unterschiede machen, wer der Hilfe wert ist, oder wer nicht. Gott hat den Menschen als Mensch geschaffen und keine Unterschiede gemacht. Alle Unterschiede, die wir kennen, haben die Menschen selbst geschaffen.
Im Anschluss hat Apostel Otten noch Bischof Rainer Sommer um einen Predigtbeitrag gebeten.
Sakramente
Nach dem „Unser Vater“ und der Freisprache spendete der Apostel einem Säugling das Sakrament der Heiligen Wassertaufe und der Heiligen Versiegelung. Danach war die Gemeinde zum Abendmahl eingeladen.
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