Am Sonntag, den 11. Januar 2026 besucht Apostel Franz-Wilhelm Otten die Gemeinde Hennef und feiert dort einen Gottesdienst.
Eingehend auf das Lieder des Chores: „Heute, heute, so ihr seine Stimme höret, …“, stellt der Geistliche die Wichtigkeit des Augenblicks in den Mittelpunkt. Heute ist der wichtigste Tag in unserem Leben. „Wenn wir etwas verändern oder etwas tun wollen, machen wir es doch heute“, so sein Aufruf zu Beginn des Gottesdienstes.
Der 9. Januar ist 2026 der Quitter’s Day: Der Todestag der guten Vorsätze. Der zweite Freitag im Januar markiert für viele das frühe Ende ihrer Vorsätze für das neue Jahr. „Fürchte dich nicht, glaube nur, unser Motto für das Jahr, sollte länger halten“, so der Apostel. Der Glaube an das Evangelium ist die Grundlage für unser Leben. Daraus schöpfen wir alles, was wir brauchen.
Der Stammapostel hat empfohlen und den Hinweis gegeben, die 10 Glaubenssätze einmal wieder durchzulesen. Wir wollen uns mit ihnen beschäftigen und darüber sprechen.
Gemeinschaft mit dem Vater
Der Bibeltext ist aus einer der wenigen Begebenheiten in der Bibel, die von Jesus Jugend berichtet. Seine Eltern suchten ihn voller Sorge – und finden ihn dort, wo er sich selbst als notwendigerweise hingehörend erlebt: Im Haus des Vaters.
Erster Schwerpunkt: Jesus zeigt sich als Gottessohn. Mit zwölf Jahren bekennt er selbst seine göttliche Identität: Er „muss“ in dem sein, was seines Vaters ist.
Zweiter Schwerpunkt „Muss“: Er „muss“ in dem sein, was des Vaters ist. Dabei beschreibt das „Muss“ seiner Worte keine äußere Pflicht oder einen Zwang, sondern göttliche Notwendigkeit: Jesu Identität ist untrennbar mit Gott, dem Vater verbunden.
Der Ausdruck „in dem, was meines Vaters ist“ kann sowohl „im Haus meines Vaters“ als auch „bei denen, die zu meinem Vater gehören“ bedeuten.
Haus: Raum der Gegenwart Gottes, der Tempel damals, Wort und Sakrament heute.
Gemeinschaft und Sendung: Gemeinschaft der Glaubenden, die am Vater orientiert leben. Daraus erwächst die Sendung: Gutes tun, Hoffnung wecken, Liebe leben.
Leben im Alltag
Wir leben in einer lauten Zeit. In dieser lauten und turbulenten Zeit stellen wir uns die Frage: Wo muss ich sein? Wo bin ich? Wohin zieht es mich? Das sind die Fragen, die sich aus diesem Bibeltext aufdrängt. Wir sind eingeladen, im Haus des Vaters zu sein. Dort finden wir Orientierung, Heimat und die Kraft, Liebe in der Welt zu leben.
In dem Gottesdienst bat Apostel Otten Bezirksältesten Bernd Skoppek, Bezirksältesten Siegmar Meyer und Bezirksevangelisten Werner Mantik um einen Predigtbeitrag, bevor die Gemeinde nach dem Predigtteil das Heilige Abendmahl feierte.
An diesem Sonntag hatte Bischof Rainer Sommer, der ebenfalls in Hennef war, Geburtstag. Aus diesem Anlass waren alle Teilnehmer im Anschluss an den Gottesdienst zu einem Umtrunk und Imbiss eingeladen.
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