Am Sonntag, den 11. Oktober 2026 waren die Senioren aus dem Bezirk Bonn zu einem gemeinsamen Gottesdienst nach Euskirchen eingeladen.
Vor dem Gottesdienst begrüßte der Bezirksseniorenbeauftragt, Evangelist i.R. Wolfgang Mannek, alle Teilnehmer und hieß alle in Euskirchen herzlich willkommen. Den Gottesdienst führte Bezirksältester Günter Grams durch und verwendete als Grundlage für die Predigt den Bibeltext aus Josua 1, aus Vers 9: "Habe ich dir nicht geboten, sei getrost und unverzagt?"
Im Mittelpunkt des Seniorengottesdienstes stand Gottes Zuspruch an Josua: „Sei getrost und unverzagt!“ (Josua 1,9). Die Botschaft machte deutlich, dass Gottes Ruf zum Aufbruch keine Frage des Alters ist. Auch Menschen mit großer Lebens- und Glaubenserfahrung dürfen sich immer wieder auf Neues einlassen und darauf vertrauen, dass Gott sie auf ihrem Weg begleitet.
Das Bild des Frühlings veranschaulichte diese Botschaft: Wie die Natur nach den Wintermonaten zu neuem Leben erwacht, kann Gott auch in uns neue Kraft, Freude und Glaubensmut wecken. Selbst wenn manches im Leben zum Erliegen gekommen ist oder Sorgen und Enttäuschungen den Blick nach vorn erschweren, bleibt Gottes schöpferische Kraft wirksam.
Mut zum Aufbruch bedeutet nicht, frei von Ängsten und Sorgen zu sein, sondern Gott mehr zu vertrauen als den eigenen Befürchtungen. Auch kleine Anfänge und ein scheinbar schwacher Glaube können wachsen, wenn wir auf Gottes Hilfe vertrauen und selbst entschlossen im Glauben weitergehen.
Zugleich wurde die besondere Bedeutung älterer Glaubensgeschwister hervorgehoben: Sie geben den Glauben nicht allein durch Worte, sondern vor allem durch ihr Vorbild, ihre Beständigkeit und ihr Gebet an Kinder und Enkel weiter. So bleibt die Gewissheit lebendig, dass Gott Menschen durch alle Lebensphasen hindurch begleitet.
Der Gottesdienst wurde durch Predigtbeiträge von Priester Jürgen Schmitz aus Troisdorf und Priester Dietmar Klein aus Euskirchen ergänzt.
Die zentrale Botschaft des Gottesdienstes lautete: Gott richtet unseren Blick nach vorn. Er eröffnet Wege, wo wir selbst noch keine Lösung erkennen, und bereitet uns auf die Zukunft vor. Deshalb dürfen wir zuversichtlich bleiben, im Glauben wachsen und uns auf Gottes Verheißungen verlassen.
Nach dem Gottesdienst waren die Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dabei bot sich ihnen die Gelegenheit, langjährige Freundschaften zu pflegen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
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