1. Startseite /
  2. „Jesus kommt wieder“ – Apostelgottesdienst in Eitorf
Neuapostolische Kirche Logo

Neuapostolische Kirche

Bezirk Bonn

  • Gemeindesuche 
  • Kontakt 
  • Suche 
  • Menü  Menü 
Bezirk Gemeinden Gemeinschaft Glaube
  • Bezirk
    • Aktuell
    • Termine
    • Trauermeldungen
    • Ansprechpartner
    • Geschichte
    • Organisation
  • Gemeinden
    • Bad Honnef
    • Bonn
    • Brühl
    • Eitorf
    • Euskirchen
    • Hennef
    • Much
    • Troisdorf
  • Gemeinschaft
    • Kinder
    • Jugendliche
    • Familien
    • Senioren
    • Spezielle Angebote und Gruppen
    • Musik
    • Ökumene
  • Glaube
    • Katechismus
    • Bekenntnis
    • Apostelamt
    • Sakramente
    • Gottesdienst

„Jesus kommt wieder“ – Apostelgottesdienst in Eitorf

 

Am 14. Oktober 2026 besuchte Apostel Franz-Wilhelm Otten die Gemeinde Eitorf und feierte dort einen Gottesdienst, zu dem auch die Gemeinden Hennef und Much eingeladen waren. Im Mittelpunkt stand die Verheißung der Wiederkunft Jesu Christi. Im Anschluss an den Gottesdienst bestätigte der Apostel Priester Klaus Janzen für die Gemeinde Bad Honnef.

Dankbarkeit als Beginn der Heilung

Als Grundlage seiner Predigt wählte Apostel Otten das Bibelwort aus 1. Petrus 1,8–9:

„Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.“

Zu Beginn griff der Apostel den Erntedankgottesdienst auf und stellte die Frage: Was haben wir aus den Worten gemacht, die uns der Stammapostel zu Erntedank mitgegeben hat? Dabei erinnerte er an die Bedeutung der Dankbarkeit und daran, den Geber aller guten Gaben wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Mit dem Sündenfall habe sich der Blick des Menschen verändert: Wo zuvor die Liebe zu Gott im Vordergrund gestanden habe, seien Angst und Misstrauen getreten. Aus der Zuwendung zum Nächsten sei Konkurrenzdenken geworden, aus Vertrauen Schuldzuweisung. Auch die Schöpfung werde seither nicht mehr nur als Geschenk wahrgenommen, sondern sei von Mühsal und Leid geprägt.

Daraus leitete Apostel Otten einen wichtigen Gedanken ab: Dankbarkeit ist der Beginn der Heilung. Sie helfe, Gott wieder bewusst wahrzunehmen und ihm zu vertrauen. Die Angst könne weichen, wenn die Liebe zu Gott wieder Raum gewinne.

Zur Veranschaulichung erinnerte er an die Speisung der Fünftausend. Menschlich betrachtet reichten fünf Brote und zwei Fische bei Weitem nicht aus, um die vielen Menschen satt zu machen. Jesus aber nahm das Wenige, dankte und ließ daraus Großes entstehen. Auch wir könnten mit unseren begrenzten Möglichkeiten etwas beitragen. Entscheidend sei, Gott das Wenige anzuvertrauen und darauf zu vertrauen, dass er daraus mehr machen könne.

Die Wiederkunft Christi – Grund unserer Hoffnung

Im weiteren Verlauf seiner Predigt rückte Apostel Otten das zentrale Glaubensziel in den Mittelpunkt: die verheißene Wiederkunft Jesu Christi. Die Worte des Apostels Petrus – „Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb“ – beschrieben eine grundlegende Haltung des Glaubens. Obwohl wir Jesus nicht sehen, dürfen wir ihn lieben und auf seine Verheißungen vertrauen.

Jesus selbst habe seine Wiederkunft angekündigt, wie es im Johannesevangelium heißt: „Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin“ (Johannes 14,3).

Diese Verheißung sei eine große Hoffnung in einer unruhigen Welt, die von Leid, Gewalt und Tod geprägt ist. Umso wichtiger sei es, die Zusage Jesu im Herzen zu bewahren. Petrus spreche von einer „unaussprechlichen und herrlichen Freude“ – einer Freude, die unsere menschliche Vorstellungskraft übersteige.

Apostel Otten stellte den Zuhörenden eine persönliche Frage: „Freust du dich, dass Jesus Christus wiederkommt?“ Natürlich könne man das gegenwärtige Leben als schön und erfüllend erleben. Doch die Wiederkunft Christi bedeute nicht, dass Jesus uns etwas Gutes nehmen wolle. Vielmehr schenke er etwas unvorstellbar Größeres: ewiges Leben in seiner Gemeinschaft.

Deshalb dürfe die Wiederkunft Christi nicht mit Angst oder Sorge verbunden werden. Sie sei keine Bedrohung, sondern eine Verheißung voller Hoffnung und Freude. Jesus komme nicht, um Leben zu nehmen, sondern um ewiges Leben zu schenken. Die Liebe zu Christus ist der Grund, weshalb wir seiner Wiederkunft ohne Furcht und mit freudiger Erwartung entgegensehen dürfen.

Wann dieser Zeitpunkt sein werde, bleibe offen. Niemand kenne Tag und Stunde. Die Aufgabe der Gläubigen sei es daher, wachsam zu bleiben, sich an Christus zu orientieren und nach dem Evangelium zu leben. So werde die Brautgemeinde innerlich auf die Wiederkunft vorbereitet.

Wer an diesem Tag dabei sein werde, liege in der Gnade Gottes. Diese Gnade gelte es, nicht nur für sich selbst, sondern auch für alle Menschen im Blick zu behalten. Der sicherste Weg sei der Glaube an Jesus Christus. Mit diesem Vertrauen solle die Verheißung fest im Herzen und im Leben verankert bleiben: Jesus kommt wieder.

Bestätigung für die Gemeinde Bad Honnef

Im Anschluss an die Predigt bat Apostel Otten Bezirksältesten Günter Grams um einen Predigtbeitrag, der auf die Feier des Heiligen Abendmahls vorbereitete.

Nach dem Heiligen Abendmahl bestätigte der Apostel Priester Klaus Janzen für die Gemeinde Bad Honnef. Der 65-jährige Geistliche ist verheiratet und von Duisburg nach Bad Honnef gezogen. Seit 2007 ist er als Seelsorger in der Neuapostolischen Kirche tätig und hat dabei verschiedene Amtsstufen durchlaufen. Darüber hinaus engagierte er sich musikalisch in den Gemeinden als Organist und Chorleiter.

Der Gottesdienst machte deutlich, wie eng die Liebe zu Christus, die Dankbarkeit im Alltag und die Hoffnung auf seine Wiederkunft miteinander verbunden sind. Die Verheißung Jesu bleibt dabei ein tragender Grund des Glaubens und eine Quelle der Freude – heute und mit Blick auf die Ewigkeit.

17. Oktober 2026
Text: T. Kohnen
Fotos: T. Kohnen

 Via Facebook teilen
 Via WhatsApp teilen
 Via E-Mail teilen
PDF-Version

 

Mehr zum Thema

1. Mai 2026

Amtshandlungen und Versiegelung in Bad Honnef

19. Dezember 2025

Apostel Otten in Eitorf

27. Juli 2026

Christus ist da – auch in schwierigen Zeiten

25. Januar 2026

Vorstehertag in Frechen

9. Juni 2025

Stammapostel ernennt Nachfolger

17. Februar 2025

Ihr seid Jona!

5. Juli 2024

Apostel Franz-Wilhelm Otten in der Gemeinde Bad Honnef

17. Juni 2024

Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel besucht den Bezirk Bonn

  •  facebook
  •  Youtube
  •  Instagram

Datenschutzeinstellungen

Kontakt

Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns unter 0231 99785124 und 
info@nak-bonn.de

Impressum

Datenschutz

Interessante Links

  • Neuapostolische Kirche Westdeutschland
  • Neuapostolische Kirche International

Nachbarbezirke

  • Neuapostolische Kirche Köln-Ost
  • Neuapostolische Kirche Köln-West
  • Neuapostolische Kirche Wiesbaden

© 2026 Neuapostolische Kirche - Bezirk Bonn

Datenschutzeinstellungen

Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.

Einstellungen/Ablehnen

Datenschutzeinstellungen

Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.

Einstellungen

Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.

Alle ablehnen Auswahl speichern