Am Mittwoch, den 9. Oktober 2024 besuchte Apostel Franz-Wilhelm Otten die Gemeinde Much, um dort einen Gottesdienst zu feiern.
Neben den Gemeindemitgliedern aus Much, war auch die Gemeinde Eitorf und die Gemeindeleiter und Vertreter aus dem Bezirk Bonn zu diesem Gottesdienst eingeladen. Als Bibeltext verwendete der Apostel Psalm 138, 2: „Ich will anbeten zu deinem heiligen Tempel hin und deinen Namen preisen für deine Güte und Treue; denn du hast dein Wort herrlich gemacht um deines Namens willen.“
Was ist Segen
Zunächst ging der Geistliche auf die Frage ein: Was ist Segen? Die Bibel berichtet von dem sogenannten „Reichen Jüngling“. Für die Menschen damaliger Zeit war die Sache klar, dieser junge Mann war reich, weil er die Gebote die Gott durch Mose gegeben hat von Jugend an gehalten hat. „Doch kann das wirklich der Grund sein?“, stellte der Apostel die Frage. Das kann mit Blick auf unsere Schwestern und Brüder in Kriegsgebieten oder Entwicklungsländern, denen es oft an dem Notwendigsten fehlt, nicht sein.
Der Segen Gottes ist, dass der Mensch das Heil erreichen kann, welches Gott für ihn vorgesehen hat. Wir wollen den wahrhaftigen Segen immer erkennen.
Anbetung – wesentlicher Teil unseres Seins
„Ich will anbeten“, macht sich David im Bibeltext bewusst. In Europa sind die Gesellschaften übersatt, wir haben zumeist alle Möglichkeiten, das zu tun, was wir möchten. Ichbezogenheit ist weit verbreitet und der Mensch mit seiner Meinung stellt sich in den Mittelpunkt.
In diesem Umfeld müssen wir uns immer wieder bewusst machen, Gott gebührt unsere Anbetung. Anbetung ist der erste Grund, warum wir uns zum Gottesdienst versammeln.
Wer das Leben recht bedenkt, der kommt um die Anbetung nicht herum. Es bedeutet nicht bei Gott „Gut Wetter“ zu machen um in Anschluss dann seine Bitten erfüllt zu sehen. Anbetung bedeutet Gott über alle Dinge zu lieben, denken wir darüber nach.
Neben Gott, dem Vater, wollen wir auch den Sohn Gottes anbeten, der für alle Menschen das Opfer gebracht hat. Ebenso den Heiligen Geist, der ermöglicht, dass wir heute Gottes Wort haben. Er hat die Lehre Jesus bis heute erhalten und gibt uns Wort, Sakrament und Glauben.
Im Anschluss bat der Apostel Priester Frank Thurau und Evangelist Uwe Ernst noch zu einem Predigtbeitrag. Nach dem Heiligen Abendmahl wurde der Gottesdienst mit Gebet und Segen beendet.
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