Scouts
Während aller Veranstaltungstage waren sog. Scouts unterwegs. Eine Scoutgruppe umfasste 20 Helfer; insgesamt waren 20 Gruppen im Einsatz.
In Schulungsterminen vor den eigentlichen Veranstaltungstagen und für diejenigen, die es zeitlich nicht anders einrichten konnten, nochmal am Mittwoch vor Beginn des IJT fanden Schulungen statt. Inhaltlich wurden die Scouts in wichtige Sicherheitsaspekte und der Strömungslenkung intensiv unterwiesen.
Danach ging es "auf die Strecke". In der Regel war jede Gruppe 1x für 6 Stunden pro Tag eingeteilt. Die Einteilung stellte sicher, dass rund um die Uhr Scouts zur Verfügung standen. Jeder Scout trug eine rote Weste, die sie/ihn als Scout auswies und je zwei erhielten ein Funkgerät mit "Rasierer" (so der Rufname des Handmikrofones). Die Gruppenleitung konnte man an den den roten Kappen eindeutig identifizieren.
Die Scouts wurden "als Gerüst des IJT´s" wargenommen, so der Einsatzleiter. Es galt zum Einen schlicht auf pot. Gefahren und generelle Sicherheit zu achten und zum Anderen insbesondere die Großveranstaltungen in der Arena zu begleiten und die Menschenströme zu lenken.
Da die Arena aus Sicherheitsgründen aus vier unterschiedlichen Richtungen, d.h. gleichmäßig von allen "vier Ecken" gefüllt werden sollte, mussten die Teilnehmer entsprechen diese vier Routen laufen. Durch die farbigen Armbänder waren alle Teilnehmer eindeutig zuzuordnen. Eine wesentliche Aufgabe der Souts war es die Teilnehmer zu "sortieren" und zu lenken, bisweilen auch schon einmal auf den "rechten" Weg zu bringen.
Die Scoutgruppe Nummer 10 setzte sich aus 14 Hennefer Geschwistern, je zwei weiteren aus der Gemeinde Köln-Buchheim und Bergisch Gladbach sowie zwei Geschwistern aus dem Süden der Republik (Gemeinde Mähringen- Bezirk Reutlingen und der Gemeinde Stuttgart) zusammen.
Ein Highlight war es die Franzosen-Truppe (Jugendliche aus ganz Frankreich) zu begleiten, die mit viel Freude aber in "Masse" und mit viel "Geräusch" einmal quer durch das gesamte Messegelände begleitet werden mussten.
Am Samstag gab es dann noch eine Überraschung: Der Vorsteher der Gemeinde "suchte" und fand die Hennefer Scouts "im Dienst". Natürlich sind nicht alle auf dem Gruppenfoto zu finden, da der Aufgabenbereich sehr groß war.
An den Abenden klangen die Tage entweder in den Hotelzimmern, oder auch in den Mobilhomes auf dem Messeparkplatz in fröhlichen Runden aus. Die Schrittzähler wiesen stets neue Rekorde auf..., weshalb die Füße dann wirklich der Ruhe bedurften!
Am Sonntag dann feierte einer der beiden Scout-Leiter seinen (runden) Geburtstag und die Scouts natürlich mit Ihm! Da dieser Tag für die Scoutgruppe Nr. 10 ein freier Tag war, konnte die Gruppe den Gottesdienst und den Ausklang des Tages geniesen.
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