Am Sonntag, den 02.02.2020 wurde Erik Behrend zur Freude von Familie, Freunde sowie der Gemeinde in Bonn-Mitte getauft.
Gottesdienst
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Johannes 1 Vers 71 zu Grunde: "Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden."
Hirte Reiner Dombrowski verwies in seiner Predigt zum Einen auf die andauernde und aktuelle Gültigkeit der mosaischen Gesetze und zum Anderen auf die existierende Möglichkeit der Gnade, die durch das Opfer Jesu Christi ermöglicht wurde.
Priester Robert Staege ergänzte in seinem Wortbeitrag, dass der natürliche Tod aufgrund der Gnade der ewigen Gemeinschaft mit Gott bedeutungslos wurde und bedeutungslos ist. Auch wies er darauf hin, dass DIE EINE Wahrheit immer nur eine subjektive Betrachtung der Tatsachen sei.
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl rief Priester Michael Hansmann-Sandfort die Gemeinde auf, das eigene Sein tiefer zu reflektieren und verwies darauf, dass ein „so bin ich" vor Gott keinen Bestand habe. Das Gespräch mit Gott und das Bereuen allein führen zur Wahrheit und zur Gnade.
Taufhandlung
Die Eltern des jüngsten Gemeindemitgliedes Erik, Rebecca Gottschalk und Marcel Behrend empfingen von Hirte Reiner Dombrowski das Taufwort für ihren Sohn aus Psalm 121 Vers 7: "Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele."
Ein Kind, so der Hirte, lasse die Liebe der Eltern unter- und zueinander wachsen, da es aus Liebe hervorgegangen ist. Und, so ergänzte er, Kinder seien auch immer ein Bindeglied zu Gott und zu der Gemeinde.
Auf das Taufwort bezugnehmend führte der Hirte aus, dass Erik von Gott immer die Kraft bekommen werde Nein zur Sünde sagen zu können und den Weg zu gehen, den seine Eltern ihm vorleben. Auch werde er immer die Kraft erhalten dem Übel der Gleichgültigkeit und des zweierlei Glaubens zu widerstehen.
Die Liebe zu seinen Nächsten, so schloss der Hirte, möge Erik zudem immer verspüren.
Im Anschluss an die Taufhandlung und der Feier des Heiligen Abendmahls wurde der Gottesdienst mit Gebet beendet und Erik und seine Eltern nahmen die Glück- und Segenswünsche entgegen.
Ergänzende Erläuterung: Die Heilige Wassertaufe
Die Heilige Wassertaufe ist die erste und grundlegende sakramentale Gnadenmitteilung des dreieinigen Gottes an den Menschen, der an Jesus Christus glaubt. Durch sie geschieht die Abwaschung der Erbsünde; der Gläubige wird aus der Gottferne herausgeführt. Gleichwohl bleibt seine Geneigtheit zur Sünde (Konkupiszenz) bestehen.
Durch die Heilige Wassertaufe hat der Täufling Anteil an dem Verdienst, das Jesus Christus mit seinem Opfertod für die Menschen erworben hat. So gelangt der Mensch in ein erstes Näheverhältnis zu Gott — er wird Christ. Damit ist er auch eingefügt in die Kirche, also in die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben und ihn als ihren Herrn bekennen.
Entsprechend heißt es im sechsten Glaubensartikel: „Ich glaube, dass die Heilige Taufe mit Wasser der erste Schritt zur Erneuerung des Menschen im Heiligen Geist ist und dass dadurch der Täufling aufgenommen wird in die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben und ihn als ihren Herrn bekennen.“
(Entnommen dem Katechismus der Neuapostolischen Kirche)
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